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Abteilungen > Klinische Chemie: Info
Struktur und Ausrichtung
Das Chemielabor ist unterteilt in die Fachgebiete klinische Chemie Basisdiagnostik, Hormone und Tumormarker, Toxikologie und Protein-Liquor. etwa 60 qualifizierte MitarbeiterInnen erstellen rund 3.5 Mio Analysenresultate pro Jahr.
Diese Fachgebiete sind in organisatorischer und technischer Hinsicht eng miteinander verbunden. Diese Multifunktionalität ist möglich durch ein effizientes Logistikteam.
Das Chemielabor ist grundsätzlich ein Dienstleistungsbetrieb, der auf die Bereitstellung von schnell verfügbaren Laborresultaten ausgerichtet ist. Mit dem zur Verfügung stehenden Instrumentenpark ist das Chemielabor in der Lage, klinische Studien mit qualifizierter Laboranalytik zu unterstützen und spielt damit eine zentrale Rolle in den heutigen, oft auf Laborresultaten beruhenden, klinischen Studien.
Dienstleistungsangebot
Formulare
Klinische Chemie (10)
Hormone/Tumormarker/Spez.Analysen (4)
Allergene (3)
Protein/Liquor (8)
Medikamente/Toxikologie (7)
Pädiatrie (11)
Infektionsserologie (14)
Öffnungszeiten
Probenannahme für alle Abteilungen: 24-Stunden
Klinisch chemische Basisdiagnostik: 24-Stunden
Hormone & Tumormarker, Allergene: 8.00 – 16.00 h
Protein & Liquordiagnostik: 8.00 – 16.00 h
Toxikologie: 8.00 – 16.00 h (ausser Notfallprogramm)
Fachspezifische Beratung
Fachverantwortliche Chemielabor
Fachliche Schwerpunkte
- Klinische Chemie Basisdiagnostik
Diese Abteilung ist ganz auf die Bedürfnisse der operativen und pflegeintensiven klinischen Abteilungen ausgerichtet. Der Betrieb arbeitet über 24 Stunden an 365 Tagen .
Eine Vielzahl von Analyse, darunter Medikamenten-Spiegel- und Hormonbestimmungen werden in dieser Abteilung durchgeführt.
Das Analysenangebot ist primär auf die Bedürfnisse der Pflegeabteilungen und der Polikliniken des USB ausgerichtet, steht aber auch den Kunden aus den übrigen dem USB angegliederten Abteilungen und privaten Einsendern wie Arztpraxen zur Verfügung. Die Rückübermittlung der Resultate erfolgt in der Regel innerhalb von 2 Stunden nach Eintreffen des Probenmaterials, spätestens aber innerhalb des Einsende-Tages.
- Hormone & Tumormarker, Infektionsserologie, Spezialanalysen
Hormon und Tumormarker-Analysen aus allen Abteilungen des USB werden bearbeitet. Die Interpretation der Resultate erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten aus den betroffenen Kliniken.
Neben der klassischen Hormonanalytik werden auch Cytokine- und Interleukinbestimmungen routinemässig angeboten.
In Zusammenarbeit mit dem Mikrobiologielabor werden infektionsserologische Untersuchungen durchgeführt.
Das Chemielabor trägt in diesem Bereich die Verantwortung für die Analytik. Das Mikrobiologielaborteam ist für die medizinische Beurteilung zuständig. Um die beste Leistung für die Patienten erbringen zu können, werden auch Synergien mit dem Institut für Mikrobiologie genutzt.
- Proteindiagnostik - Liquor Diagnostik, Allergene
In dieser Abteilung werden unter anderem die Proteinelektrophorese und Immunfixation, Proteinuriedifferenzierung und die Liquordiagnostik durchgeführt. In den letzten Jahren wurden zu diesen Themen, wo zahlreiche Messresultate im Zusammenhang beurteilt werden müssen (proteomics), Interpretationssysteme entwickelt, die nicht nur die Laborbefunde kommentieren, sondern zusätzlich komplexe Befundmuster graphisch als Blickdiagnose darstellen. Das wissensbasierte System zur Proteinurie Differenzierung ist weltweit momentan in etwa 100 Laboratorien im routinemässigen Einsatz. In enger Zusammenarbeit mit den medizinischen Abteilungen im USB findet eine kontinuierliche Weiterentwicklung statt, mit dem Ziel auch dem Nichtfachmann relevante Informationen möglichst einfach und graphisch orientiert zu vermitteln. In Zusammenarbeit und im Auftrag der Abteilung Allergologie werden auch Allergenbestimmungen in dieser Abteilung durchgeführt.
Grundlegende Informationen zu den Themenbereichen Proteinuriediagnostik und Liquordiagnostik finden Sie in den folgenden 2 Publikationen.
Urindiagnostik bei Nierenerkrankungen: Schweizerisches Medizinforum 2006 / 43
Moderne Liquordiagnostik: Schweizerisches Medizinforum 2007 / 7
- Toxikologie
Ein Screening- Programm für toxische Substanzen und Medikamente
steht an 365 Tagen während 24 Stunden täglich zur Verfügung.
Auffällige und unklare Resultate werden einem Verifizierungsverfahren unterworfen, indem die Proben durch physikalisch-chemische Trenn- und Nachweisverfahren (Chromatographie) nachgeprüft werden.
Weitergehende Abklärungen wie Bestätigung von Suchtmitteln oder die Abklärung vermuteter Vergiftungen mit unbekannten Substanzen werden ebenfalls mit chromatographischen Methoden durchgeführt. Diese Suchverfahren beruhen auf spezifischer Detektion und Vergleich mit Substanz- Bibliotheken. Weiterhin erfolgt eine Beratung des Auftraggebers durch Fachleute des Toxikologielabors und der Abteilung klinische Pharmakologie (www.unibas.ch/kpharm). Auftraggeber sind die Kliniken des Universitätsspitals, Kliniken regional oder in weiterem Umkreis, Arztpraxen und Privatlaboratorien..
Qualitätskontrolle
Das Qualitätssicherungssystem des Chemielabors ist von SWISSMEDIC zertifiziert nach Good Laboratory Practice (GLP).
Alle Abteilungen des Chemielabors nehmen an folgenden externen Qualitätskontrollen teil:
- CSCQ Centre Suisse de Contrôle de Qualité, Chêne-Bourg
- Klinische Chemie
- Hormone und Tumormarker
- Verein für medizinische Qualitätskontrolle, Zürich
- DGKL Deutsche vereinte Gesellschaft für klein. Chemie und Laboratoriumsmedizin, Karsruhe
- Klinische Chemie
- Hormone und Tumormarker
- Toxikologie/Medikamentenspielgel
- Instand e.V. Institut für Standardisierung und Dokumentation im med. Laboratorium, Düsseldorf
- Klinische Chemie
- Hormone und Tumormarker
- Toxikologie/Medikamentenspiegel
- GTFCH Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Medizin, Walldorf
- Analytical Services International Ltd. (ASI), Cathenham
- UKNEQAS United Kingdom National ExternalQuality Assurance Scheme, Edinburgh
Forschung, Entwicklung und Lehre
In allen Abteilungen des Chemielabors wird die Methodik den Entwicklungen der einzelnen Gebiete laufend angepasst. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen des Universitätsspitals Basel werden klinische Studien durchgeführt. Spezialanalysen werden den Möglichkeiten entsprechend im Auftrag der Kliniken eingeführt und bearbeitet.
Aus- Weiter- und Fortbildung
Für die Weiterbildung zum Spezialisten für labormedizinische Analytik FAMH (klinisch-chemische Analytik, Teile der Ausbildung klinisch-immunologische Analytik und medizinisch-mikrobiologische Analytik) bieten wir einen Arbeitsplatz an.
Vorlesungstätigkeit
Die akademischen Mitarbeiter sind im Vorlesungsbetrieb der Universität Basel (Medizin/Pharmakologie) eingebunden, unterrichten an der Schule für die Ausbildung der Biomedizinischen AnalytikerIn (BMA HF) und im höheren Fachkurs Labmed der Biomedizinischen AnalytikerIn (BMA HF).
Es besteht die Möglichkeit zur Erstellung von Dissertationen und Diplomarbeiten auf universitärer Stufe.
Fortbildung
WIND (Weiterbildung, INformation, Diskussion), siehe auch Programm der Labormedizin
Fortbildung
Labormedizin > Weiterbildung
Analysen-Tarife
Tarife der Analysen der Abteilung Klinische Chemie
Links
Auskunft und Fragen zu Endokrinologie
www.endo-diabasel.ch
Auskunft und Fragen zu Allergologie
www.docteur.ch/aerzte/all/all_o_ba.htm
Auskunft und Fragen zu Pharmakologie und Toxikologie
www.unibas.ch/kpharm
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